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Ayurveda-Abendroutinen für besseren Schlaf

Sanft in die Ruhe gleiten – wie Ayurveda beim Einschlafen hilft

Stressige Tage, heiße Sommernächte und ein überreizter Geist – kein Wunder, dass der Schlaf oft auf der Strecke bleibt. Doch genau jetzt ist guter Schlaf besonders wichtig für Regeneration, Hormonausgleich und innere Stabilität.

Im Ayurveda wird Schlaf als eine der drei Säulen der Gesundheit angesehen – gleichwertig mit Ernährung und Lebensstil. Umso wichtiger ist eine achtsame Abendroutine, die Körper und Geist gezielt zur Ruhe bringt.

Warum gerade jetzt?

Der Hochsommer aktiviert unser inneres „Pitta-Feuer“: Wir sind aktiver, hitziger, reizbarer – und oft länger wach als gut für uns wäre. Ayurvedische Abendroutinen helfen, diese Überhitzung auszugleichen und wieder in den natürlichen Rhythmus zu finden.

Unsere 5 ayurvedischen Tipps für erholsamen Schlaf:

  1. Leichtes Abendessen – bis spätestens 19 Uhr
    Warmes, gut verdauliches Essen mit kühlenden Gewürzen wie Koriander, Fenchel oder Minze hilft dem Körper, nicht zu überhitzen. Späte oder schwere Mahlzeiten belasten den Verdauungsprozess – und damit auch den Schlaf.
  2. Kräutertee statt Bildschirmlicht
    Ein Pitta-ausgleichender Kräutertee mit Brahmi, Lavendel oder Melisse wirkt beruhigend auf das Nervensystem. Am besten 1–2 Stunden vor dem Schlafengehen. Gleichzeitig: Handy & Laptop weglegen – das blaue Licht wirkt aktivierend auf das Gehirn.
  3. Selbstmassage mit Kokosöl
    Eine kurze Abhyanga (Selbstmassage) mit kühlendem Kokosöl – besonders an den Füßen, dem Nacken oder dem Brustkorb – beruhigt den Kreislauf und das Nervensystem. Ideal auch bei innerer Unruhe oder Einschlafproblemen.
  4. Abendroutine als Ritual
    Wiederkehrende Handlungen wie sanftes Yoga, ruhige Musik, ein Tagebuch-Eintrag oder das Räuchern mit Sandelholz signalisieren dem Körper: Es ist Zeit, loszulassen.
  5. Schlafumgebung optimieren
    Lüften, leichte Bettwäsche, keine künstlichen Lichtquellen – auch das trägt zur inneren Abkühlung bei. Optional: ein Tropfen Lavendelöl auf dem Kopfkissen oder eine beruhigende Atemübung.
Dr. Schachingers Tipp:

„Gerade in intensiven Lebensphasen – etwa bei Hormonumstellungen oder Stress – ist die Abendroutine oft entscheidender als die morgendliche Praxis. Wer regelmäßig gut schläft, fühlt sich am nächsten Tag nicht nur fitter, sondern auch emotional stabiler.“