Bewegung - was tun, wenn Bewegung schmerzt oder unmöglich erscheint

28.07.23

Dr. Wolfgang Schachinger

Bewegung - was tun, wenn Bewegung schmerzt oder unmöglich erscheint

Im letzten Blogbeitrag "Sport und Bewegung für Gesundheit und Langlebigkeit" hat Dr. Schachinger die Notwendigkeit von regelmäßiger Bewegung aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Er beschrieb dort, wie wichtig es ist, den Sommerurlaub für Bewegung und Sport in der Natur zu nutzen.

Es gibt aber Situationen im Leben, in denen Bewegung unmöglich erscheint: Verletzungen, Krankheiten, akute Schmerzen. Was kann oder soll man in derartigen Situationen tun? Auf Bewegung verzichten? Auf andere Bewegungsarten umsteigen?

Schmerzhafte Bewegungseinschränkungen sind häufig

Täglich suchen uns Menschen auf, die aufgrund verschiedenster Ursachen in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind. Akute Kreuz- oder Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle, Gelenksschmerzen, Verletzungen, Lähmungen, operative Eingriffe und Entzündungen können Ursache für Bewegungseinschränkung sein. Für viele Menschen ein Grund, sich nicht zu bewegen. Dabei wird in der Medizin immer klarer, wie wichtig Bewegung für alle Heilungsprozesse ist.

Wert von Bewegung

Bewegung bewirkt verbesserte Durchblutung, Sauerstoffversorgung und Ernährung der Körpergewebe. Wenn wir aufhören, uns zu bewegen, werden die Stoffwechselschlacken, die ständig in jeder Zelle des Körpers anfallen, nicht mehr ausreichend entsorgt. Das führt dazu, dass nicht nur die Toxine, die durch eine Krankheit entstehen, sich im Gewebe anhäufen. Auch die täglich anfallenden Abfallstoffe des Körpers sammeln sich an. Dadurch werden die Selbstheilungsprozesse des Körpers blockiert. Der Genesungsprozess wird verlangsamt oder verhindert.

Ein wenig Bewegung ist immer möglich

Dabei muss uns klar sein, dass niemals der ganze Körper bewegungsunfähig ist, wenn wir krank oder verletzt sind. Irgendein Körperteil kann immer bewegt werden. Und genau das wirkt sich positiv auf den Genesungsprozess aller anderen Körperteile aus. Natürlich braucht es eine hohe Motivation, sich gerade dann zu bewegen, wenn alles schmerzt oder steif ist. Viele Menschen bringen diese Motivation nicht auf und ergeben sich bei Krankheiten oder Schmerzen in die körperliche Inaktivität. Gerade das verzögert den Heilungsprozess weiter.

Beispiel für hohe Motivation

Berührend ist die Geschichte des Management-Trainers Boris Grundl. Er war Spitzensportler, bis er nach einem unglücklichen Sturz eine hohe Querschnittslähmung erlitt, die nur mehr Bewegung in den Fingern ermöglichte. Nach anfänglicher völliger Verzweiflung begann er, genau die Muskeln, die er noch bewegen konnte, zu trainieren. Er entwickelte trotz seiner schweren Beeinträchtigung eine völlige Unabhängigkeit, nahm an Behinderten-Wettkämpfen teil und entwickelte eine Karriere als sehr erfolgreicher Sprecher und Trainer.

Ausschau halten nach neuen Möglichkeiten

Diese Geschichte zeigt, dass selbst bei größter Beeinträchtigung ein Training möglich ist. Viele Menschen sind auf bestimmte Bewegungs- oder Sportarten fixiert und glauben, nichts mehr tun zu können, wenn ihre üblichen Tätigkeiten (vorübergehend) nicht möglich sind. Bei jeder Verletzung oder Krankheit ist es wichtig, die betroffenen Körperteile zu schonen. Das heißt: Bei einem Beinbruch verletztes Bein schonen, bei Bandscheibenvorfällen entsprechende Region des Rückens schonen. Das betrifft einen bestimmten Prozentsatz der bewegungsfähigen Muskulatur, der inaktiv bleiben soll. Aber alle anderen Regionen des Körpers können und sollen täglich durchbewegt werden. Wenn also z. B. die Beine geschont werden müssen, sollte mit den Armen regelmäßig und intensiv trainiert werden.

Fachberatung wichtig

Um herauszufinden, welche Körperregionen ohne Schaden für die erkrankte Region bewegt werden können, ist es sinnvoll eine/n Arzt/Ärztin oder erfahrene/n Physiotherapeut:in zu konsultieren. Nach längerer erzwungener Inaktivität ist es besonders wichtig, sanft und vorsichtig mit Bewegung zu beginnen. Dazu sind kurze Bewegungseinheiten mehrmals am Tag sinnvoll.

Ayurvedische Mittel bei Schmerzen im Bewegungsapparat

Die wichtigsten Heilpflanzen bei der Behandlung von Schmerzen sind Weihrauch und Myrrhe. Dabei wirkt Weihrauch vor allem entzündungshemmend und abschwellend, Myrrhe auch schmerzstillend. Die Präparate Ayurflex (MA572) und MA1673 enthalten Weihrauch und Myrrhe und sind zur Nachbehandlung nach Operationen und Verletzungen besonders empfehlenswert.

Zur Mobilisierung und zur lokalen Behandlung von schmerzhaften Regionen oder Verletzungen eignen sich der Pirant Balsam und das Massageöl MA628.

Zur Rehabilitation nach Unfällen und Verletzungen eignen sich unsere Reinigungskuren besonders gut. Wählen Sie zwischen der einfachen Kräuter-Entschlackung zuhause, einem unserer Webinare oder einer besonders wirkungsvollen stationären Pancha Karma Kur.

Zur Wiederherstellung normaler Bewegungsfähigkeit empfehlen wir Ihnen unser Yoga-Angebot.

Kommentare zu diesem Beitrag (1)

  • Petra Rechberger schrieb am 29.07.2023


    Grüß Gott!
    Da ich mir den Daumen gebrochen habe, bitte ich um Zusendung der Produkte Ayurflex MA 572 und MA 1673.

    Herzlichen Dank und liebe Grüße, Petra Rechberger

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